|
Mit dem 62. Schuss „erlegte“ Michael
Dahlbüdding am Montagabend den Vogel und setzte sich damit gegen
Kontrahent Dietmar Nießen durch. Sein Vater Günter war 1979/80 und
1995/96 Schützenkönig der Bruderschaft gewesen.
Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Bürvenich hat einen neuen
König. Mit dem 62. Schuss „erlegte“ Michael Dahlbüdding am Montagabend
den Vogel und setzte sich damit gegen Kontrahent Dietmar Nießen durch.
Dahlbüdding
setzte so eine Familientradition fort. Sein Vater Günter war 1979/80
und 1995/96 Schützenkönig der Bruderschaft. Seit 1982 ist der neue
König, der in Eppenich ein Bau- und Putzgeschäft betreibt, bei den
Bürvenicher Schützen aktiv. Er ist Leiter des Chores „Schützenspatzen“
und wird gerne auch als deren „Spatzenhirn“ bezeichnet. Ehefrau Bettina
wird ihn fortan als Schützenkönigin begleiten.
Bei strahlendem
Sommerwetter erlebten die Schützen ein durchweg gelungenes Fest. Der
Samstagabend stand ganz im Zeichen der „Summer Dance Party“, zu der rund
750 Besucher gekommen waren. Während des Frühschoppens am Sonntagmorgen
standen verschiedene Ehrungen auf dem Programm. Präsident Markus Frings
konnte Ulrich Reuter für seine 25-jährige Mitgliedschaft auszeichnen.
Heinz Jansen und Heinrich Rütt sind schon seit 50 Jahren mit von der
Partie. Dirk Jansen, der seit vielen Jahren die Technik betreut, erhielt
für seine Verdienste um die Bruderschaft das silberne Verdienstkreuz.
Bezirksbundesmeister Hermann-Josef Bollig zeichnete Manfred Larres mit
dem Hohen Bruderschaftsorden aus. Larres war lange Kassierer und ist
seit mehr als 25 Jahren Zugführer.
Der Festzug am Nachmittag war
ein weiterer Höhepunkt des Schützenfestes. Neun Bruderschaften, sechs
Musikzüge, etliche Reiter und Kutschen nahmen daran teil. Präsident
Markus Frings zeigte sich am Montagabend sehr zufrieden mit dem Verlauf
des Schützenfestes.
Der neue Schützenkönig wurde nach dem Schießen
im Festzelt von Kreisdechant Bernhard Auel gekrönt. Am Abend gab es den
obligatorischen Festzug zum Haus des neuen Königs mit einer Parade an
der Kirche. Zum Ausklang des Festes wurde der neue Schützenkönig beim
Königsball gefeiert.
Im Vorfeld hatte es noch zwei weitere
Schießwettbewerbe gegeben. André Überholz sicherte sich den
Jungschützenpokal. In dieser Konkurrenz schießen alle Jugendlichen der
Bruderschaft mit, um den Besten unter sich zu ermitteln. Johannes Gaul
konnte sich gegen die übrigen ehemaligen Majestäten durchsetzen. Er
sicherte sich den Titel „König der Könige“.
Quelle: KStA.de
|