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Junge Frauen helfen in Kambodscha
Montag, 19. Juli 2010

Zwei Schülerinnen des Berufskollegs verbringen ihre Sommerferien damit, blinden und sehbehinderten Kindern zu helfen. Ziel ist es, ein Patenschaftsprojekt zu begründen.

Janina Fackeldey und Nora Koschorreck lassen die Sommerferien Sommerferien sein: Sie flogen nach Kambodscha, um blinden und sehbehinderten Kindern zu helfen.

„Infiziert“ wurden die Schülerinnen des Berufskollegs für Sozial- und Gesundheitswesen im Füssenicher St.-Nikolaus-Stift während eines Praktikums im Berufsförderungswerk ihrer Heimatstadt Düren. Der Sozialpädagoge Dieter Micheel, der dort tätig ist, engagiert sich schon seit geraumer Zeit für die „Cambodian Education and Waste Management Organization“ (Comped). Dabei geht es darum, blinden und sehbehinderten Kindern zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.

Dieses Anliegen verfolgen jetzt auch die beiden 18-Jährigen, die von ihrem Lehrer Frank Milde unterstützt werden. Fünfeinhalb Wochen werden sie in Kambodscha verbringen. In der ersten Woche werden sich die jungen Frauen in der Hauptstadt Phnom Penh informieren, wie Comped konkret hilft. In der restlichen Zeit gehen sie mit einer einheimischen Mitarbeiterin der Hilfsorganisation auf Reisen, um Daten von blinden und sehbehinderten Kindern zu erheben. Auf der Basis dieser Daten wollen die beiden zusammen mit Lehrer Milde und Sozialpädagoge Micheel ein Patenschaftsprojekt auf den Weg bringen.

Weitere Informationen über die Hilfsorganisation Comped findet man im Internet unter

 
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Aus dem Album

Euregionale 26
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