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37-Jähriger starb bei Motorradunfall
Dienstag, 20. Juli 2010

Kurz vor dem Ortseingang von Oberwichterich war Sonntagnacht ein Motorradfahrer mit solcher Wucht gegen einen der Alleebäume auf der L 61 geprallt, dass er ums Leben kam. Als die Freunde am Unglücksort eintrafen, spielten sich dramatische Szenen ab.

Scheinwerfer erhellten das schreckliche Szenario, das sich am Sonntagabend den Augen der Rettungskräfte bot. Kurz vor dem Ortseingang von Oberwichterich war gegen 21.30 Uhr ein Mann aus dem Stadtgebiet Zülpich mit seinem Motorrad mit solcher Wucht gegen einen der Alleebäume auf der L 61 geprallt, dass er ums Leben kam. Die Trümmer seiner Maschine wurden über die ganze Böschung verteilt. Freunde, die an den Unfallort geeilt waren, reagierten fassungslos.

Die Rettungskräfte waren hilflos. Ein Sachverständiger dokumentierte alle Spuren, um später den Unfallhergang und seine Ursachen rekonstruieren zu können.

Zunächst stand nur fest, dass das Motorrad von Wichterich kommend über die L 61 in Richtung Oberwichterich gefahren war. Doch warum die Maschine nahe dem Ortseingang in einer lang gezogenen Rechtskurve von der Straße abkam und in der Folge frontal gegen einen Baum prallte, ist nicht geklärt.

Wie heftig der Aufprall jedoch war, das war offensichtlich. Die Maschine wurde regelrecht in Stücke gerissen.

Der 37-jährige Fahrer erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Die herbeigerufene Notärztin konnte ihm nicht mehr helfen. Ihr blieb nur übrig, den Tod des 37-Jährigen festzustellen.

Dramatische Szenen unter Freunden

Bald nach dem Unglück kam es am Unfallort zu dramatischen Szenen, als sowohl die Freundin als auch Freunde des Verunglückten dort eintrafen. Die Freundin des Kradfahrers musste am Unfallort von der Notärztin betreut werden. Auch die Freunde des Verunglückten konnten dessen Tod nicht fassen. Sie waren mit ihrem Freund kurze Zeit vor dem Unfall zusammen beim Schützenfest in Bürvenich gewesen, bis sich der 37-jährige Mann „auf die Kiste“ geschwungen habe und davongefahren sei, wie sie später sagten.

Die Rekonstruktion der möglichen Unfallursache zog sich noch hin, als Notärztin und Rettungswagen bereits abgerückt waren.

Die Feuerwehr-Löschgruppe Frauenberg war eigens alarmiert worden, um die Spurenaufnahme im Dunkeln zu ermöglichen. Die Männer unter Leitung des Löschgruppenführers Wilfried Krebs leuchteten die Unfallstelle für den Unfallsachverständigen die gesamte Zeit über aus.

Quelle: Rundschau

 
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