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Dem Geschichtsverein Zülpich war es gelungen,
zum 100. Todestag eine Ausstellung der Zülpicher Malers zu organisieren.
Bürgermeister Albert Bergmann hofft, dass die Bilder irgendwann wieder
permanent zugänglich sind.
„Unser Verein hat nicht unerheblich Schuld daran, dass die Ausstellung
möglich wurde.“ Ralf Engels, Vorsitzender des Zülpicher
Geschichtsvereins, zeigte sich anlässlich der Eröffnung der
Hubert-Salentin-Ausstellung im Museum der Badekultur am Freitagabend
zufrieden. Er dankte besonders der Mit-Vorsitzenden Margrit
Adams-Scheuer. Ohne sie hätte die Ausstellung nicht verwirklicht werden
können. Zum 100. Todestag des Malers war es dem Verein gelungen, die
Bilder des gebürtigen Zülpichers wieder der Öffentlichkeit zu zeigen.
Das Interesse war groß: Viele Bürger kamen zur Ausstellungseröffnung.
Bernd
Brück, Mitglied des Kulturausschusses, vertrat den stellvertretenden
Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, Lorenz Bahr, der im
Stau stecken geblieben war. Brück machte die Besucher zunächst mit der
Geschichte des Künstlers vertraut. Er erzählte von Salentins Zeit als
Schmied und wie er zur Malerei kam.
Bis zum 23. Januar
Auch
Bürgermeister Albert Bergmann zeigte sich äußerst erfreut, dass die
Werke Salentins (1822-1910) wieder gezeigt werden können. Er hoffe, dass
die Bilder irgendwann wieder permanent zugänglich werden, so Bergmann.
„Ein Traum wird wahr - Hubert Salentin - Vom Zülpicher Schmied zum
anerkannten Künstler“: Unter diesem Titel ist die Ausstellung noch bis
zum 23. Januar 2011 zu sehen. Sie stellt einen Querschnitt der Arbeiten
des Künstlers dar, der tief in der Religion verhaftet war.
Kunsthistorikerin
Sabine Schroyen führte in das Schaffen des Künstlers ein. Schon früh
habe er sich zum begehrten Genremaler entwickelt. Die Darstellung von
Szenen aus dem Alltag der Menschen standen im Mittelpunkt. Es handelte
sich meist um Unbekannte und nicht um Persönlichkeiten der Zeit. Im 19.
Jahrhundert hatten die Genremaler viele Anhänger, daher hatte Salentin
auch schon kurz nach seinem Studium Erfolg mit seinen Bildern. Die Werke
zeichneten sich durch eine hohe Detailtreue aus, beschrieb Schroyen.
Davon
konnten sich die Besucher selbst überzeugen. Interessiert verweilten
sie vor den Bildern und bestaunten die Kunst des Malers, der auch heute
noch die Menschen begeistert. Öffnungszeiten der Ausstellung sind
dienstags bis freitags, 10 bis 17 Uhr, und am Wochenende sowie
feiertags, 11 bis 18 Uhr.
Quelle: KStA.de
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