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Salentins Werke begeistern
Sonntag, 11. Juli 2010

Dem Geschichtsverein Zülpich war es gelungen, zum 100. Todestag eine Ausstellung der Zülpicher Malers zu organisieren. Bürgermeister Albert Bergmann hofft, dass die Bilder irgendwann wieder permanent zugänglich sind.

„Unser Verein hat nicht unerheblich Schuld daran, dass die Ausstellung möglich wurde.“ Ralf Engels, Vorsitzender des Zülpicher Geschichtsvereins, zeigte sich anlässlich der Eröffnung der Hubert-Salentin-Ausstellung im Museum der Badekultur am Freitagabend zufrieden. Er dankte besonders der Mit-Vorsitzenden Margrit Adams-Scheuer. Ohne sie hätte die Ausstellung nicht verwirklicht werden können. Zum 100. Todestag des Malers war es dem Verein gelungen, die Bilder des gebürtigen Zülpichers wieder der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Interesse war groß: Viele Bürger kamen zur Ausstellungseröffnung.

Bernd Brück, Mitglied des Kulturausschusses, vertrat den stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, Lorenz Bahr, der im Stau stecken geblieben war. Brück machte die Besucher zunächst mit der Geschichte des Künstlers vertraut. Er erzählte von Salentins Zeit als Schmied und wie er zur Malerei kam.

Bis zum 23. Januar

Auch Bürgermeister Albert Bergmann zeigte sich äußerst erfreut, dass die Werke Salentins (1822-1910) wieder gezeigt werden können. Er hoffe, dass die Bilder irgendwann wieder permanent zugänglich werden, so Bergmann. „Ein Traum wird wahr - Hubert Salentin - Vom Zülpicher Schmied zum anerkannten Künstler“: Unter diesem Titel ist die Ausstellung noch bis zum 23. Januar 2011 zu sehen. Sie stellt einen Querschnitt der Arbeiten des Künstlers dar, der tief in der Religion verhaftet war.

Kunsthistorikerin Sabine Schroyen führte in das Schaffen des Künstlers ein. Schon früh habe er sich zum begehrten Genremaler entwickelt. Die Darstellung von Szenen aus dem Alltag der Menschen standen im Mittelpunkt. Es handelte sich meist um Unbekannte und nicht um Persönlichkeiten der Zeit. Im 19. Jahrhundert hatten die Genremaler viele Anhänger, daher hatte Salentin auch schon kurz nach seinem Studium Erfolg mit seinen Bildern. Die Werke zeichneten sich durch eine hohe Detailtreue aus, beschrieb Schroyen.

Davon konnten sich die Besucher selbst überzeugen. Interessiert verweilten sie vor den Bildern und bestaunten die Kunst des Malers, der auch heute noch die Menschen begeistert. Öffnungszeiten der Ausstellung sind dienstags bis freitags, 10 bis 17 Uhr, und am Wochenende sowie feiertags, 11 bis 18 Uhr.

Quelle: KStA.de

 
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