Regionalpresse

Weitere Nachrichten und Infos über die Region finden Sie auf den folgenden Seiten:

Kölnische Rundschau
Kölner Stadtanzeiger
Radio Euskirchen
Wochenspiegel
Blickpunkt

www.brf.be

Login

Startseite arrow Pressespiegel arrow Tour der Hoffnung mit Rekordergebnis
Tour der Hoffnung mit Rekordergebnis
Mittwoch, 7. Juli 2010

Peter Schumacher, Matthias Kurth und Ewald Lenzen fuhren 1.400 Kilometer bis nach Auschwitz. Das Trio erstrampelte 7.262 Euro für die Lebenshilfe-Heime in Schmidtheim und Bürvenich.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Rolf Emmerich und sein Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Schmidt freuten sich am Mittwoch im Sitzungssaal des Rathauses über eine Spende in Höhe von 7.262,06 Euro. Überbringer des ansehnlichen Betrages waren Peter Schumacher (59) aus Düren und Matthias Kurth (70) aus Inden. Gemeinsam mit dem 76-jährigen Ewald Lenzen aus der Vulkaneifel hatten sie die Spende während der „Radtour der Hoffnung“ in die Scheuer gefahren, die sie von Düren aus rund 1.400 Kilometer bis nach Auschwitz führte.

Es war ihre dritte Radtour zugunsten einer guten Sache. Für Parkinson-Kranke hatten sie vor zwei Jahren 4.200 Euro „erstrampelt“, im vergangenen Jahr waren es 6.250 Euro für behinderte Kinder in Düren. Für die Lebenshilfe Bürvenich kam nun eine Rekordsumme zustande.

„Die Radtour der Hoffnung“ ist für die Initiatoren Schumacher und Kurth der öffentlichkeitswirksame Aufhänger, um an Sponsoren zu kommen. Über den Start am 3. Mai hatte die Presse ausführlich berichtet, Emmerich war seither mit der Werbetrommel unterwegs, und auch die Bürgermeister Albert Bergmann (Zülpich) und Paul Larue (Düren) unterstützen die Aktion als Schirmherren nach Kräften. Vor allem Privatleute und Unternehmen aus der Region halfen mit Spenden. Das Geld wird nun jeweils zur Hälfte den Lebenshilfe-Heimen für behinderte Kinder in Bürvernich und Schmidtheim zugute kommen. Die Einrichtungen wollen damit Spielzeug anschaffen. „Da unsere Mittel derzeit durch die Umbaumaßnahmen in Bürvenich gebunden sind, hätten wir und das sonst nicht leisten können“, sagte Emmerich.

Die Radtour führte über 13 Tagesetappen nach Auschwitz. Kurth: „Wir wollten uns selbst einmal ein Bild von den dort verübten Gräueltaten machen und waren tief bewegt.“ Aus Sicht Emmerichs war das Ziel der Reise auch für die Lebenshilfe von erheblicher Bedeutung. „Unsere behinderten Kinder wären als »lebensunwert« eingestuft worden und hätten unter den Nazis keine Chance gehabt.“

Allerdings war es einem Zufall zu verdanken, dass diesmal Emmerichs Institution Nutznießer der Aktion wurde, wie Schumacher erzählte: „Bei einer meiner Trainingstouren habe ich mich verfahren und stand plötzlich vor dem Tor der Lebenshilfe.“

Quelle: KStA.de

 
< zurück   weiter >

WDR Nachrichten

WDR.de - Topnews aus NRW
Informationen für NRW
© 2007 - ZetCom Mediendesign · www.zetcom.de · Impressum